Initiative

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Die Initiative "Financial Education" in Österreich

Financial Education ist inzwischen zu einer Forderung der Europäischen Kommission geworden und macht konkrete Aktivitäten in den Mitgliedsländern erforderlich. Lesen Sie hier, wie man in Österreich darüber denkt:





Bundesministerium für
Arbeit, Soziales und
Konsumentenschutz

Bundesminister
Rudolf Hundstorfer


Um Finanzdienstleistungen besser verstehen, kritisch hinterfragen und bewusst auswählen zu können, bedarf es der fundierten Verbraucherbildung
zu Finanzthemen.

Diese Forderung ist inzwischen auch von der Europäischen Kommission erhoben worden und soll insbesondere auch Initiativen zur Entwicklung von Bildungsangeboten fördern. Zu den relevanten Bildungsinhalten zählen dabei Veranlagungs-, Finanzierungs- und Versicherungsthemen, die sowohl Jugendliche als auch Erwachsene betreffen.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz hat bereits in den vergangenen Jahren an Finanzbildungsangeboten mitgewirkt und sieht in der finanzwirtschaftlichen Qualifizierung und Zertifizierung mit dem „€FDL Finanzführerschein“ einen weiteren wichtigen Schritt für die österreichische Verbraucherbildung
zu Finanzthemen.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen
und Teilnehmern eine interessante Qualifizierung und eine erfolgreiche Zertifizierung.


Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und
Kultur

Bundesministerin
Dr. Claudia Schmied


Finanzwirtschaftliche Entscheidungen begleiten unseren Lebenslauf und prägen unseren Lebensstandard.
Die meisten Anlage-, Finanzierungs- und Versicherungsentscheidungen haben auch längerfristige
Auswirkungen auf den finanziellen Handlungsspielraum. Deshalb muss unsere Jugend möglichst früh einen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzen lernen.

Der zeit- und zielgruppengerechte Wissenstransfer bei Finanzthemen ist daher eine wichtige Bildungsaufgabe.

Das Bundesministerium für Unterricht,
Kunst und Kultur hat diese Aufgabe
erkannt und die kostenlose Nutzung des
finanzwirtschaftlichen Bildungsportales
von finanzportal.at an Österreichs
Schulen ermöglicht.

Auch die neue Qualifizierungs- und Zertifizierungsinitiative - der „€FDL Finanzführerschein“ - ist nun der österreichischen Jugend zugänglich.
Mit ihm kann Finanzwissen nicht nur erworben, sondern auch bestätigt werden.

Ich wünsche viel Erfolg.


Bundesministerium für
Wissenschaft und
Forschung

Bundesministerin
Dr. Beatrix Karl


Die Studienpläne an Universitäten und
an Fachhochschulen weisen naturgemäß
eine Spezialisierung auf die Kernthemen
der jeweiligen Studienrichtung auf. Dies
ist notwendig, um in einem begrenzten
Studienzeitraum eine bestmögliche
fachliche Ausbildung zu gewährleisten.

Während in wirtschaftsorientierten
Studien Finanzthemen einen festen Platz
in den Studienangeboten einnehmen,
muss in vielen anderen Disziplinen
auf diese Themen aus den eingangs
genannten Gründen verzichtet werden.

Das Wissen über Finanzdienstleistungen
ist aber nicht nur für den persönlichen
Umgang mit Geld und für die Realisierung
privater Pläne von Vorteil, sondern
erleichtert auch den Einstieg in das
Berufsleben und vielleicht in die
unternehmerische Selbständigkeit.

Die vorliegende Finanzbildungsinitiative
„€FDL Finanzführerschein“ kann daher für
viele Studierenden an Universitäten und
Fachhochschulen eine sinnvolle Ergänzung
zu ihrer eigentlichen Ausbildung sein.

Ich wünsche den Studierenden beim
Kennenlernen von Finanzdienstleistungen
viel Erfolg.